Kommunikation die direkt ins Herz von Millionen echten Mamas geht!

Cover der Podcastfolge FAMILY BUSINESS mit Sara Urbainczyk, Mitgründerin und Verantwortliche für den Content-Bereich bei Echte Mamas

FAMILY BUSINESS · 29.10.2020 · Gast: Sara Urbainczyk, Mitgründerin und Verantwortliche für den Content-Bereich bei Echte Mamas

Sara Urbainczyk spricht mit Rolf Kosakowski und André Schulz über den Aufbau von Echte Mamas und die Kommunikation mit Müttern in unterschiedlichen Lebensphasen. Sie erläutert, wie das überwiegend werbefinanzierte Unternehmen Rückmeldungen aus der Community für die Auswahl von Werbepartnern und die gemeinsame Kampagnenentwicklung nutzt. Im Mittelpunkt stehen realistische Familienbilder, emotional relevante Inhalte und der Austausch unter den Mitgliedern. Weitere Themen sind der Umgang mit konstruktiver Kritik, die unternehmerische Eigenständigkeit und mögliche Weiterentwicklungen des Angebots.

Kernaussagen

  • Sara Urbainczyk versteht sich als Community-Builderin und beschreibt ihren beruflichen Weg vom Journalismus über digitales Management zur Gründung eigener Communities.
  • Echte Mamas finanziert sich laut Urbainczyk hauptsächlich durch Werbung und erzielt ergänzend Einnahmen aus Merchandise.
  • Bei der Auswahl von Werbepartnern prüft das Team, ob deren Angebote zur Community passen und einen Mehrwert bieten, wobei auch bestehende Produktdiskussionen einbezogen werden.
  • Kampagnen entstehen gemeinsam mit den Partnern auf Basis von Erkenntnissen aus der Community und lassen sich laut Urbainczyk in deren weitere Marketingkommunikation integrieren.
  • Kommunikation mit Müttern sollte aus ihrer Sicht die emotionale Bedeutung des Mutterseins berücksichtigen und den tatsächlichen Alltag zeigen, statt zusätzlichen Perfektionsdruck aufzubauen.
  • Urbainczyk gewichtet Interaktionen und den eigenständigen Austausch unter Mitgliedern stärker als reine Followerzahlen und betrachtet konstruktives Feedback als Teil des Dialogs.

Häufige Fragen

Welche Zielgruppe spricht Echte Mamas an?

Urbainczyk beschreibt die Kernzielgruppe als Frauen mit Kinderwunsch, Schwangere und Mütter mit Kindern bis etwa vier Jahren, insbesondere beim ersten Kind. Die Gespräche betreffen neben Schwangerschaft und Erziehung auch Beziehungen, Reisen, Produktempfehlungen und andere Alltagsthemen.

Wie können Sie als Unternehmen mit Echte Mamas zusammenarbeiten?

Als Ansprechpartnerin für den Sales- und Kundenbereich nennt Urbainczyk ihre Mitgründerin Miriam Wiederer. Vor einer Zusammenarbeit prüft das Team die Passung und den Mehrwert für die Community; Kampagnen werden anschließend gemeinsam entwickelt, statt lediglich fertige Ideen auszuspielen.

Was unterscheidet eine Community von einer Followerschaft?

Für Urbainczyk entsteht eine Community dadurch, dass Mitglieder miteinander sprechen und sich gegenseitig helfen. Entscheidend ist dabei, dass dieser Austausch auch unabhängig von Beiträgen und Gesprächsanlässen des Unternehmens stattfindet.

Wie geht Echte Mamas mit Kritik um?

Urbainczyk bewertet konstruktive Kritik als Möglichkeit, persönlich und unternehmerisch dazuzulernen. Sie grenzt dieses Feedback ausdrücklich von persönlichen Angriffen, verletzenden Äußerungen und Mobbing ab.

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