Gemeinsam aus dem Mamsterrad, hin zum erfolgreichen Start-Up
FAMILY BUSINESS · 15.03.2021 · Gast: Imke, Heilpraktikerin für Psychotherapie, Mama-Coach und Gründerin von Mutterhelden, sowie Judith, Online-Redakteurin und Bloggerin bei judetter.de; gemeinsam Gründerinnen von Mamsterrad und Stimmen des Podcasts „In 15 Minuten aus dem Mamsterrad“
Imke und Judith sprechen über die Entstehung ihres Podcasts „In 15 Minuten aus dem Mamsterrad“ und dessen Entwicklung zu einem gemeinsamen Unternehmen. Sie erläutern, wie sie persönliche Erfahrungen mit Mutterschaft und fachliche Beratung verbinden, um Alltagssituationen einzuordnen und Handlungsalternativen anzubieten. Weitere Themen sind Rollenbilder, Selbstansprüche und die Bedeutung sozialer Medien für Belastung und Austausch unter Müttern. Aus unternehmerischer Perspektive geht es um Veranstaltungen, Podcast-Sponsoring, Community-Pflege und ein für 2021 angekündigtes Buch.
Kernaussagen
- Der Podcast entstand aus Judiths Wunsch, Imkes Antworten auf ihre Fragen zum Familienalltag aufzuzeichnen und später erneut anhören zu können.
- Das Format verbindet kurze Gespräche über Erziehung und Selbstfürsorge mit konkreten Handlungsalternativen für den Alltag.
- Die Ansprache richtet sich bewusst vor allem an Mütter, während die Erziehungsthemen nach Aussage der Gründerinnen auch Väter und andere Bezugspersonen erreichen.
- Imke und Judith beschreiben einen Konflikt zwischen übernommenen Rollenbildern, dem Wunsch nach gleichberechtigter Elternschaft und hohen Ansprüchen an sich selbst.
- Das Geschäftsmodell umfasst Veranstaltungen für Mütter sowie Podcast-Sponsoring, bei dem passende Produkte oder Dienstleistungen in thematische Folgen eingebunden werden.
- Für die Weiterentwicklung haben die Gründerinnen das Werbepartnergeschäft in der Mamsterrad Pro UG organisiert, Unterstützung im Backoffice hinzugeholt und ein Buch für 2021 angekündigt.
Häufige Fragen
Was bedeutet der Name „Mamsterrad“?
Judith beschreibt damit das Gefühl, im Alltag als Mutter ständig zu rennen, ohne an ein Ende zu kommen. Der Podcast greift dazu Themen aus dem Familienleben auf und verbindet deren emotionale Einordnung mit möglichen Handlungsalternativen.
Richtet sich der Podcast auch an Väter?
Imke und Judith richten ihr Angebot bewusst hauptsächlich an Mütter. Bei Erziehungsthemen wie Wutanfällen, Trotzphase oder Geschwistergerechtigkeit sprechen sie jedoch auch Väter und andere Bezugspersonen an.
Wie finanziert sich Mamsterrad laut Gespräch?
Judith nennt Veranstaltungen für Mütter und Podcast-Sponsoring als zwei Säulen des Geschäftsmodells. Neben buchbaren Pre-Rolls bieten sie thematische Folgen rund um Produkte oder Dienstleistungen an, mit denen sie sich selbst identifizieren oder die sie selbst genutzt haben.
Welche Rolle spielt die Community für Mamsterrad?
Imke und Judith beschreiben die Community als Ort für Rückmeldungen, Austausch und gegenseitige Unterstützung. Neben öffentlichen Kanälen nutzen sie eine geschlossene Facebook-Gruppe für Mütter und einen persönlich geschriebenen Newsletter, in denen auch Verlosungen oder Rabattaktionen stattfinden.