Die Snackgewohnheiten von Familien - Spannende Insights aus unserer Marktforschung
Malte Pingel · 2024-10-22
Unsere neueste FACT family-Studie zeigt, dass Snacks im Familienalltag eine zentrale Rolle spielen, wobei Obst, Gemüse und salzige Knabbereien besonders beliebt sind.
TL;DR
97% der Eltern geben ihren Kindern auf Reisen regelmäßig Snacks, bei Ausflügen sogar 99%
Obst (89%), Salzstangen (68%) und Gemüse (66%) sind die beliebtesten Snacks
Der Geschmack der Kinder ist das wichtigste Kriterium bei der Snack-Auswahl
Süße Snacks wie Schokolade (49%) liegen überraschend im Mittelfeld
In unserer neuesten FACT family-Studie haben wir tiefere Einblicke in das Snackverhalten von Familien gewonnen. Die Ergebnisse bieten interessante Erkenntnisse darüber, wie Eltern ihren Kindern Snacks in unterschiedlichen Alltagssituationen anbieten und welche Faktoren dabei die entscheidende Rolle spielen.
Snacks: Ein fester Bestandteil des Familienalltags
Unsere Studie zeigt, dass Snacks aus dem Alltag von Familien nicht wegzudenken sind. Besonders auf Reisen und bei Ausflügen gehören sie einfach dazu. 97 % der Eltern gaben an, ihren Kindern auf Reisen regelmäßig Snacks zu geben, während bei Ausflügen nahezu alle Eltern - 99 % - dies tun.
Auch im häuslichen Umfeld spielen Snacks eine große Rolle: 93 % der Eltern bieten ihren Kindern regelmäßig eine kleine Zwischenmahlzeit an, um die Zeit bis zur nächsten großen Mahlzeit zu überbrücken. Besonders beim Spielen greifen 79 % der Eltern zu Snacks.
Die beliebtesten Snacks: Obst, Knabbereien und Gemüse
Die Ergebnisse zeigen, dass Eltern klare Favoriten haben:
Obst ist mit 89 % unangefochten der beliebteste Snack - gesund, natürlich und leicht verfügbar.
Salzstangen oder Brezeln folgen mit 68 % - besonders praktisch und ideal für unterwegs.
Gemüse wie Gurken- oder Karottensticks liegt mit 66 % auf dem dritten Platz.
Etwas überraschend: Süße Snacks wie Kekse oder Schokolade werden im Vergleich weniger oft angeboten. Zwar greifen 56 % der Eltern gelegentlich zu Keksen , und 54 % bieten ihren Kindern Joghurt an, aber Schokolade und Süßigkeiten landen mit 49 % eher im Mittelfeld. Dies deutet darauf hin, dass viele Eltern bewusst auf eine ausgewogene und gesunde Ernährung achten.
Der Geschmack der Kinder ist entscheidend
Ein besonders interessanter Aspekt: Der Geschmack der Kinder ist das wichtigste Kriterium bei der Wahl des richtigen Snacks. Eltern achten vor allem darauf, dass der Snack den Kindern schmeckt und von ihnen gerne gegessen wird.
Andere Faktoren wie der Preis oder die Nachhaltigkeit spielen bei der Auswahl von Kindersnacks eine eher untergeordnete Rolle. Hier zählt vor allem, dass die Snacks den kleinen Feinschmeckern schmecken und gleichzeitig praktisch für Eltern sind.
Was bedeuten diese Ergebnisse für den Snack-Markt?
Snacks, die sowohl den Geschmack der Kinder treffen als auch von Eltern als gesunde und praktische Alternative angesehen werden, haben das größte Potenzial auf dem Markt. Besonders der Fokus auf gesunde, aber kindgerechte Snacks wie Obst und Gemüse bietet spannende Möglichkeiten für Hersteller.
Fazit
Unsere FACT family-Studie zeigt, dass Snacks eine zentrale Rolle im Familienalltag spielen. Ob auf Reisen, bei Ausflügen oder zu Hause: Eltern greifen gerne auf eine Vielzahl an Snacks zurück. Besonders Obst, Gemüse und salzige Knabbereien stehen dabei hoch im Kurs, während süße Snacks wie Schokolade eher im Mittelfeld landen. Der Geschmack der Kinder ist dabei das wichtigste Kriterium - Aspekte wie Preis oder Nachhaltigkeit treten bei der Auswahl eher in den Hintergrund.
Verwandte Artikel
- Family Pulse Check 2024: Was Familien wirklich bewegt – Unser jährlicher Family Pulse Check zeigt die wichtigsten Trends und Herausforderungen im Familienmarkt.
- Die Rolle der Marktforschung für Familienprodukte: Was Eltern wirklich wollen – Erfahren Sie, wie Marktforschung mit FACT family von KB&B dabei hilft, Familienprodukte perfekt auf die Bedürfnisse von Eltern und Kindern abzustimmen.
- Forsa-Umfrage zeigt aktuelles Stimmungsbild in Familien! – Die Bepanthen Kinderförderung hat über 1.000 Eltern gebeten, einzuschätzen, wie zufrieden ihre Kinder im Alter von 6 bis 16 Jahren sind.